Archiv für den Monat

Mai 2014

Die Macht der Duration: ein aktuelles Beispiel

In meinem Ausblick „Die Macht der Duration“ aus dem vergangenen Jahr habe ich die Erfahrungen, die wir 1994 am US-Anleihenmarkt gemacht haben, genutzt, um zu erläutern, welche Auswirkungen die Duration in Zeiten stark steigender Renditen haben kann. Noch einmal kurz zu Ihrer Erinnerung: Im Jahr 1994 veranlasste eine wieder anziehende Konjunktur die US-Notenbank dazu, die Zinsen mehrfach anzuheb…

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Global Banking – geht es auf Kosten der nationalen Banken?

Die Verschlankung der Investment Banking-Sparte von Barclays ist vor kurzem intensiv kommentiert worden. Im Allgemeinen wurden diese Maßnahmen als Richtungswechsel bei der Unternehmensstrategie weg von den Segmenten Anleihen, Rohstoffe und Derivate hin zu einem weniger kapitalintensiven traditionellen Geschäftsmodell bezeichnet. Interessant ist in diesem Zusammenhang für uns die Tatsache, dass …

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Gilt das Sprichwort „Sell in May and go away“ auch für europäische Anleihen?

Wie üblich gab es auch dieses Jahr anlässlich des 1. Mai wieder eine Vielzahl von Artikeln und Kommentaren zum „Sell in May and go away“-Effekt. Sollte Ihnen diese äußerst ausgeklügelte Anlagestrategie nicht geläufig sein: Sie sieht vor, sämtliche Aktienengagements, die am 30. April bestehen, aufzulösen und erst am 1. November wieder zu investieren. In der Vergangenheit haben sich US-Aktien in …

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Eine Runde „Russisches Roulette“

Die geopolitischen Spannungen zwischen Russland und der Ukraine bestimmen bereits seit Februar die Asset-Preise. Wie uns die nachfolgenden Research-Ergebnisse von BofA Merrill Lynch zeigen, halten die Anleger eine wirklich schwerwiegende Eskalation dieses Konflikts in Form eines direkten Einmarsches Russlands in Teile der Ostukraine grundsätzlich jedoch für unwahrscheinlich. Unter dem Gesichtsp…

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Fünf Anzeichen dafür, dass die Anleihenmärkte (zu Recht oder zu Unrecht) denken, die Krise in der Eurozone sei vorüber

Fünf Anzeichen dafür, dass die Anleihenmärkte (zu Recht oder zu Unrecht) denken, die Krise in der Eurozone sei vorüber

Unabhängig davon, wie man die geldpolitische Strategie der EZB beurteilt, bestehen kaum Zweifel daran, dass die Wirkungskraft der diversen Äußerungen und Kommentare, die Mario Draghi im Laufe der letzten zwei Jahre abgegeben hat, an Effizienz kaum zu überbieten waren. So mehren…

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