Archiv für den Monat

Mai 2015

Warum sind Anleihen abverkauft worden – und warum haben sie zunächst sogar noch zugelegt?

Ben Bernanke hat sich viel Zeit genommen, um auf seinem Blog zu erläutern, weshalb die Zinsen seiner Meinung nach so niedrig sind (ein Thema, mit dem sich Martin Wolf in seiner Kolumne bereits zu Beginn dieser Woche beschäftigt hat). Extrem kurz und knapp zusammengefasst lassen sich die niedrigen Nominalzinsen und Renditen demnach durch die moderate Inflation erklären. Weshalb die realen Zinsen…

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Zwischen unternehmensspezifischen und volkswirtschaftlichen Einflussfaktoren an den Schwellenländermärkten unterscheiden

Obwohl das kräftige Wachstum, das die Anlageklasse Schwellenländer-Unternehmensanleihen in den letzten 10 Jahren vorgelegt hat, durchaus auch viel Anlass zur Sorge gibt, hat es unter anderem jedoch auch den Vorteil, dass dadurch eine breitere Diversifikation auf Emittentenebene möglich geworden ist. Denn diese Anlageklasse, deren Volumen das des US-Marktes für Hochzinsanleihen mittlerweile mit …

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US-Beschäftigungsbericht: Die Zahlen müssen hinterfragt werden

Der US-Beschäftigungsbericht für April betonte die Kontinuität der konjunkturellen Erholung. Der Markt hat sich mittlerweile angewöhnt, die Schaffung von weniger als 200.000 Arbeitsplätzen als schwaches und von mehr als 300.000 als starkes Ergebnis zu betrachten. Eine Zahl zwischen diesen beiden Eckpfeilern und die Ökonomen sind sich einig, dass der Offenmarktausschuss (FOMC) sich zurückhält, d…

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Fallstudie: Hochzinsanleihen mit variabler Verzinsung – eine Oase der Ruhe inmitten der ausgedörrten Durationswüste

In den letzten Wochen kam es urplötzlich zu einer rasanten Neubewertung der Zinskurve deutscher Bundesanleihen. Diese Entwicklung illustriert wieder einmal das Risiko, dem das Kapital von Anleiheninvestoren ausgesetzt ist, wenn die Zinsen allmählich wieder ansteigen. Sämtliche Anleihenmärkte Europas sind dadurch bis zu einem gewissen Grad beeinträchtigt worden. Eine Nische der Anleihenmärkte ha…

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Die Schattenseite von Anleihen

Die Renditen von Staatsanleihen sind derzeit weltweit extrem niedrig. Das eigentlich äußerst ungewöhnliche Phänomen negativer Anleihenrenditen – sogar bei Anleihen von Staaten, die nach wie vor in einer Schuldenkrise stecken – ist mittlerweile aber keine Seltenheit mehr. Darüber hinaus sind die Anleger bestrebt, sich vor dem „Gemetzel“, das in den letzten Wochen an den Anleihenmärkten zu beobac…

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Letzte Woche: die Wahl, die Abschaffung von physischem Geld sowie die Frage, wie die neue Batterie von Tesla die Welt verändern und uns vor einer Zombie-Apokalypse bewahren kann

Nachfolgend ein paar kurze Gedanken zu den Geschehnissen der letzten Woche.

Da wären zunächst einmal die Wahl in Großbritannien sowie das Versagen der Meinungsumfragen zu nennen. Im Vorfeld der Parlamentswahl hatten wir uns mit einigen führenden Demoskopen zusammengesetzt und sogar ein Treffen der Bond Vigilantes mit Politikern arrangiert, an dem auch Anthony Wells von YouGov teilnahm. Ausnahms…

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Negativzinsen bei europäischen ABS

Negative Zinsraten sind in Europa zunehmend weit verbreitet, was auf die expansiven geldpolitischen Maßnahmen einiger Zentralbanken und die Einführung negativer Leitzinsen zurückgeht (Schweiz und Schweden). Vor zwei Wochen folgte der 3-Monats-Euribor (Referenzrate für die Mehrheit der paneuropäischen Asset Backed Securities, ABS) dem 6-Monats-Euribor (größtenteils den meisten europäischen Auto-…

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Fünf Gründe für die Attraktivität von Schwellenmarktanleihen

Die übereinstimmende Einschätzung der Aussichten für Anleihen aus Schwellenländern (EM) ist pessimistisch. Viele Beobachter weisen auf die Risiken durch eine Zinserhöhung der Fed, fallende Rohstoffpreise, einen möglichen Grexit und eine schwächelnde Konjunktur in China hin, wenn sie auf die Gründe für die rückläufigen Allokationen in dieser Anlageklasse zu sprechen kommen. Dessen ungeachtet gib…

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