Archiv der Kategorie:

Eurozone

Welche Unternehmensanleihen hat die EZB gekauft?

Vor nicht allzu langer Zeit haben wir einen Blog über das potenziell infrage kommende Universum des „Corporate Sector Purchase Programme“ (CSPP) der Europäischen Zentralbank (EZB) zum Ankauf von Unternehmensanleihen geschrieben. Naturgemäß hat es uns dann natürlich auch interessiert, welche Anleihen die EZB tatsächlich gekauft hat. Am Montag hat die EZB denn auch schließlich die mit Spannung er…

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Die EZB, negative Zinsen und die Erfahrungen der Schweiz

Im Vorfeld der morgigen EZB-Sitzung zur Geldmarktpolitik geht man am Markt sehr davon aus, dass die Zinsen noch weiter in negatives Terrain geschleust werden (im Allgemeinen rechnet man mit einer Senkung des Depositensatzes um 10 bis 20 BP). Allerdings spricht ein Bericht der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) aus dieser Woche dafür, dass eine weitere Reduzierung der Zinsen durcha…

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M&G YouGov Umfrage

Neue M&G YouGov Umfrage: Staatliche Rettungspakete finden nur sehr wenig Unterstützung in Europa

Unsere neue, zusammen mit YouGov in mehreren EU-Staaten (Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Österreich) durchgeführte Umfrage zeigt, dass es im Fall einer Schuldenkrise und wirtschaftlicher Schwierigkeiten nur wenig Unterstützung für zukünftige Rettungspakete gibt.  Im Rahmen der M&G YouGov Umfrage zu den Inflationserwartungen wurde folgende Frage gestellt (die gesamt…

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Schuldenerlass für Griechenland: Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg

Der Euro-Gipfel vor zwei Wochen in Brüssel scheint die griechische Schuldenkrise wenigstens vorläufig zu einem Ende gebracht zu haben. Der befürchtete Grexit konnte vermieden werden (zumindest im Moment), und die griechische Regierung konnte ihre Zahlungsrückstände an den IWF und die EZB mithilfe des Brückendarlehns vom Europarat – 7,2 € Mrd. – begleichen. Mit Blick auf die Zukunft haben Griech…

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Griechenland ist nicht Argentinien: Das Wachstum wird nicht von den Exporten kommen, sollte Griechenland den Euro verlassen

Ich habe gehört, mehr oder weniger ernsthaft, dass das größte Risiko für die Eurozone bei einem griechischen Austritt nicht etwa eine kollabierende griechische Wirtschaft sei, sondern eine, die gedeiht und blüht. In diesem Szenario steht Griechenland vor einem Neubeginn, ist schuldenfrei und in der Lage, Sparmaßnahmen durch eine finanzpolitische Lockerung zu ersetzen. Eine „neue Drachme” …

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Griechenland, die Währungs-Vigilanten und die „Expulso“-Lösung

Wir haben die Herausforderungen der Gemeinschaftswährung zwar bereits vor einer Weile erläutert, doch angesichts der schwierigen Entscheidungen, vor denen Griechenland momentan steht, werden die wirtschaftlichen Besorgnisse erneut durch die Frage bestimmt, ob die gemeinsame Währung für alle Mitgliedstaaten auch gleichermaßen geeignet ist.

Die Finanzkrise hat uns einiges gelehrt: Fiskalpolitik f…

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Europa braucht zwar ein fiskalisches Ankurbelungspaket aus Deutschland, wird es aber nicht bekommen

Würde der deutsche Staat heutzutage Anleihen mit kurzen Laufzeiten emittieren, so könnte er sich theoretisch Geld zu negativen Zinsen leihen. Gleichzeitig liegen auch die Renditen länger laufender Anleihen momentan auf Rekordtiefs. Könnte der Einbruch der Renditen für Deutschland und Europa ein Segen sein? Zwei Volkswirte des Internationalen Währungsfonds (IWF) scheinen diese Auffassung zu vert…

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EZB-Bilanz müsste um 1 Bio. Euro ausgeweitet werden, um das Niveau von Mitte 2012 wieder zu erreichen

Wer profitiert am meisten davon, wenn die EZB Unternehmensanleihen aufkaufen sollte? Die Franzosen.

Mit dem Kauf von Covered Bonds im Wert von 1,7 Mrd. Euro haben die „QE-Maßnahmen light“ der Europäischen Zentralbank (EZB) in der letzten Woche nun wirklich und wahrhaftig eingesetzt. Dabei stehen bisher vor allem Covered Bonds und wertpapiermäßig besicherte Anleihen im Fokus. In der vergangenen Woche trieb jedoch ein Artikel von Reuters den Markt um. Es kursierte nämlich ein Gerücht, wonach di…

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It’s the regulation, stupid: Das ABS-Aufkaufprogramm der EZB

Letztendlich hat sich die EZB nun ebenfalls in den „quantitativen Lockerungs-Reigen“ eingereiht. In den vergangenen Jahren haben die meisten etablierten Volkswirtschaften das geldpolitische Instrument unsterilisierter Wertpapierkäufe zwar bereits in großem Stil genutzt, doch im nächsten Monat – in dem die US-Notenbank ihr Programm übrigens beendet – wird nun auch die EZB erstmals ihr Arsenal an…

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