Archiv der Kategorie:

Schwellenmärkten

Fußballspieler der englischen Premier League gehen eine Währungswette ein, wie es 2007 schon Rapper und Models getan haben. Liegen sie richtig damit, das britische Pfund zu vermeiden?

Laut jüngsten Berichten wollen sich ausländische Spitzenfußballer in der englischen Premier League in Euro anstatt in Pfund Sterling bezahlen lassen. Seit dem Ergebnis des Referendums in Großbritannien im Juni letzten Jahres ist das Pfund gegenüber dem Euro um 12% gefallen und so überrascht es wenig, dass manche Spieler die Denominierung ihres Gehalts infrage stellen. Es ist nicht das erste Mal…

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Schwellenländeranleihen: Rückblick auf 2016 und Aussichten für 2017

Obwohl das Jahr von starken politischen Turbulenzen geprägt war – dazu zählt das EU-Referendum in Großbritannien sowie die Wahlen in den USA – zeigten sich Vermögenswerte der Schwellenländer, trotz eines Anstiegs der Renditen von führenden Staatsanleihen in der zweiten Jahreshälfte 2016, überraschend stabil gegenüber den globalen Ereignissen. In den Bewertungen zum Jahresstart waren negative Ei…

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Der Absturz des Ölpreises ist ein Bremsklotz für die Schwellenmärkte. Aber warum eigentlich?

Ölpreisbewegungen und ihre Auswirkungen auf die Schwellenmärkte werden auch 2016 ein heißes Thema bleiben. Es ist wahr, dass viele Länder, die stark von Ölexporten und den damit einhergehenden Einnahmen abhängen – Saudi Arabien, Russland, Venezuela und andere – sich seit dem Verfall der Ölpreise mit einem extrem schwierigen Makroumfeld konfrontiert sehen. Im Großen und Ganzen gibt es aber mehr …

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Schwellenmarktanleihen: Rückblick auf die Renditen 2015 und Aussichten für 2016

Im Nachgang zu Gordon Hardings Bericht über die sich am besten bzw am schlechtesten entwickelnden festverzinslichen Anlageklassen des letzten Jahres möchte ich genauer darauf eingehen, wie die Schwellenmärkte 2015 abgeschnitten haben und was man im Hinblick auf 2016 erwarten kann.

Einige der Themen, die die Marktentwicklung 2015 bestimmten, waren dieselben, die sie auch 2014 vorangetrieben habe…

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Kolumbien droht Herabstufung auf Ratingnote „BBB-“

Teil unserer Serie „Das Schulden-ABC Lateinamerikas“. (Für den Beitrag über Argentinien hier, für den über Brasilien hier klicken.)

Bei meiner jüngsten Lateinamerika-Reise war es schon amüsant (allerdings nicht überraschend) zu hören, welche Befürchtungen die Einheimischen hinsichtlich der Entwicklung der jeweiligen Volkswirtschaft haben: Die Kolumbianer haben Sorge, ihr Land könnte das nächste…

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M&G Aussichten: Quasi-Staatsanleihen in Schwellenmärkten, von Charles De Quinsonas

Die Schwellenmärkte haben ein recht ereignisreiches Jahr hinter sich. Die fallenden Preise für Öl und Rohstoffe, die Aussichten auf höhere Zinsen in den USA, der Korruptionsskandal in Brasilien und natürlich die konjunkturelle Abkühlung in China haben alle zu der wachsenden Unsicherheit für die Anlageklasse beigetragen. Natürlich hat diese Unsicherheit die Performance beeinflusst und die Erträg…

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Brasiliens Schuldendynamik verschärft sich durch die Rezession und die sich verschlechternde Haushaltsposition

Brasilien: Gefangen in einer destruktiven Falle aus Politik und Ökonomie

Teil unserer Serie „Das Schulden-ABC Lateinamerikas”

Brasilien befindet sich im Augenblick in einer destruktiven Falle aus Politik und Ökonomie.

Mit Blick auf die Politik ist festzustellen, dass es angesichts der vielen Unsicherheiten schwierig ist, beim Anleihenmanagement eine überzeugende Position zu finden, die sich dann auch in den Fondspositionen spiegelt.

Das mögliche Amtsenthebungsverfah…

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Brasilien ist nicht Russland. Von brasilianischen Anleihen sollte man daher auch keine russischen Renditen erwarten.

Seit der Wiederwahl von Dilma Rousseff im Oktober 2014 erlebt Brasilien den perfekten Sturm. Die Assetpreise sind im größten Land Lateinamerikas drastisch eingebrochen. Bei Credit Default Swaps auf 5-jährige brasilianische Staatsanleihen in US-Dollar , sowie bei Unternehmensanleihen in Hartwährung sind die Spreads bis Ende September 2015 auf 545 BP bzw. 938 BP gestiegen. Damit sind sie weiter a…

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Covenant-Fallstudie: Nach dem guten kommt nun das schlechte Beispiel

Vor kurzem haben wir uns mit einem Anleihen-Covenant beschäftigt, der Anleiheninvestoren zugute gekommen ist. Doch nach diesem positiven Erlebnis wurden wir in dieser Woche Zeuge eines Negativ-Beispiels. In diesem Fall könnte sich ein Anleihen-Covenant für Anleiheninhaber nämlich als ungünstig erweisen. Beide Beispiele machen aber deutlich, wie entscheidend es ist, die Anleihendokumentation vor…

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Zwischen unternehmensspezifischen und volkswirtschaftlichen Einflussfaktoren an den Schwellenländermärkten unterscheiden

Obwohl das kräftige Wachstum, das die Anlageklasse Schwellenländer-Unternehmensanleihen in den letzten 10 Jahren vorgelegt hat, durchaus auch viel Anlass zur Sorge gibt, hat es unter anderem jedoch auch den Vorteil, dass dadurch eine breitere Diversifikation auf Emittentenebene möglich geworden ist. Denn diese Anlageklasse, deren Volumen das des US-Marktes für Hochzinsanleihen mittlerweile mit …

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