Profil des Autors

Stefan Isaacs

Jahre am Rentenmarkt: 18

Spezialthemen: Europäische Unternehmensanleihen und Hochzins-Unternehmensanleihen

Mag: Fußball, Musik, Sommer, Oldtimer und Reisen

Idole: Schottlands bestes Exportprodukt – Bill Shankly

Spreads von Hochzinsanleihen: Die Geschichte hinter der Geschichte

Es wird viel darüber gesprochen, wie eng die Spreads von US-Hochzinsanleihen sind, insbesondere im Verhältnis zu ihren Pendants mit Investment Grade. Der Renditeunterschied zwischen diesen beiden Anlageklassen in Höhe von 241 Basispunkten ist weniger als halb so groß wie noch vor zehn Jahren. Das veranlasst einige Marktbeobachter schnell zu der Schlussfolgerung, dass US-Hochzinsanleihen teuer e…

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Die EZB hat es nicht leicht

Im Jahr 2017 gestaltete sich der Ausblick für die Eurozone rosig. Nach Jahren der ultralockeren Geldpolitik war ein synchronisierter globaler Aufschwung im Gang. Die Wirtschaft der Eurozone weitete sich schnell aus und sorgte immer wieder für positive Überraschungen, die Arbeitslosigkeit sank kontinuierlich, das Bankensystem hatte sich teilweise rekapitalisiert und die Finanzierungskosten blieb…

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Fünf Jahre nach „was auch immer notwendig ist“

Heute jährt sich der mittlerweile berühmte Ausspruch „was auch immer notwendig ist“ von Mario Draghi zum fünften Mal, der allgemein als zündender Funke für eine Wende des Schicksals der Eurozone Anerkennung findet.

Unten sind fünf Grafiken dargestellt, die Einblicke in die Erfolge & Misserfolge der Europäischen Zentralbank in der darauffolgenden Zeit geben und es sind einige Herausforderungen a…

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Arme alte EZB. Sie kann nicht gewinnen.

Die Meinungen sind bekannt, es herrscht eine große Übereinstimmung. Trotz aller Bemühungen Mario Draghis, das Gegenteil glaubhaft zu machen, ist man sich am Markt sicher, dass die heutigen Ankündigungen einem „Tapering“, also einer Reduzierung des Anleihenkaufprogramms, gleichkommen. Ehrlich gesagt hätte man vermutlich alles unterhalb eines Betrags von 80 Mrd. Euro pro Monat als Tapering angese…

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Präsident Trump! Fünf Vorhersagen zur Entwicklung der weltweiten Wirtschaft und Märkte

Die Stimmen sind abgegeben. Das Ergebnis ist deutlich. Zum zweiten Mal in 2016 haben wir eine grundlegende Ablehnung des politischen Status quo gesehen. Nach dem Brexit-Schock des britischen Referendums ist Trumps Sieg ein weiterer Beweis dafür, was viele Menschen denken: Wir haben den Gipfel der Globalisierung und das Ende der Einkommensungleichheit erreicht. Die Verlierer der Globalisierung h…

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Mind the gap: Die Bedeutung historisch niedriger Rückflussquoten für Hochzinsinvestoren

Um an den Kreditmärkten Bewertungen vornehmen zu können, treffen Anleiheninvestoren normalerweise Annahmen über die zukünftige Entwicklung der Ausfallraten von Unternehmen. Diese Annahmen basieren allgemein auf gesamtwirtschaftlichen Prognosen (starkes/schwaches Wachstum = niedrige/hohe Ausfallraten) oder sektorenspezifischen Ereignissen (wie die Ölpreisentwicklung). Demzufolge ist es möglich, …

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Ein germanisches Problem

Ich habe letzte Woche an einer Konferenz teilgenommen, auf der die Kritik an der Europäischen Zentralbank (EZB) auf Hochtouren lief. Der Kern der EZB-Schelte lässt sich in etwa so zusammenfassen:

„Die EZB hat den Verstand verloren. Die Geldpolitik ist impotent. Die EZB ist am Ende, und das Gesetz der sinkenden Erträge führt zu nichts anderem als einer immer größer werdende Fehlallokation von Re…

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Inflationserwartungen

Ist die EZB mit ihrer Geldpolitik mittlerweile an ihre Grenzen gestoßen?

Um die Frage kurz zu beantworten: Nein. In seinem Gast-Blogbeitrag (siehe hier) hat Eric Lonergan bereits die Vermutung widerlegt, dass die Notenbanken bereits eine wirkliche Nullzinspolitik betreiben. Seitdem ist am Markt die Zuversicht gestiegen, dass die EZB auf ihrer morgigen Sitzung den Depositensatz noch weiter in negatives Terrain schleusen wird. Und dazu hat sie ja auch allen Grund. Sch…

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Terminkurve WTI-Rohöl

Anleihen in Nöten – „Distressed Exchanges“ am Beispiel Chesapeake

Die Jahre 2009 bis 2013 waren für den US-Hochprozentermarkt sehr gute Jahre. Das gilt auch für den Energiesektor: Angesichts der in diesen Jahren jeweils erzielten Renditen von 51%, 13%, 9%, 12% und 6% ist es nicht verwunderlich, dass sich das Volumen des BofA Merrill Lynch US High Yield Energy Index praktisch verdreifachte. Der Vielzahl von Emissionen, die zum Großteil der Finanzierung von Sch…

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Leverage ist nicht immer der beste Freund des Aktionärs

Die Versuchung, die Rendite der Aktionäre mit niedrig verzinslichen Unternehmensschuldtiteln aufzupeppen, war für viele Unternehmen und deren Anleger in den letzten Jahren einfach zu groß. Diese Modeerscheinung ist ausreichend dokumentiert, und auch wenn diese Entwicklung aus unserer Sicht als Kreditgeber bedenklich ist, so hat uns das Phänomen im Jahr 2015 nicht sonderlich überrascht. Dazu war…

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