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USA

Die Fed hat doch nicht auf die Bremse getreten – aber was bedeutet dies für die US-Geldpolitik und die Anleihenmärkte?

Gestern Nacht hat der Offenmarktausschuss der US-Notenbank (FOMC) für eine Riesenüberraschung gesorgt, als er beschloss, die quantitativen Lockerungsmaßnahmen nicht auslaufen zu lassen. Für uns ist das jetzt allerdings keine allzu große Sache. Bereits seit Mai hat sich der Markt viel zu stark auf diesen Aspekt konzentriert und sich übertrieben große Sorgen um eine Beendigung der quantitativen L…

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Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe und Fed-Politik

Die heute veröffentlichten Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe zeigen, dass die US-Wirtschaft weiterhin erfreulich auf die Konjunkturmaßnahmen der US-Notenbank (Fed) reagiert. Der Trend am US-Arbeitsmarkt bleibt positiv.

Die sehr langfristige Grafik unten zeigt, dass die aktuelle Zahl von 331.000 im historischen Vergleich relativ niedrig ist. Tatsächlich wird sie aber der derzeitigen Stärke de…

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Fünf Gründe, weshalb der europäische High Yield-Markt momentan günstiger bewertet ist als sein US-Pendant

Seit Anfang 2011 wurden wir Zeugen des Ausbruchs der Krise in der Eurozone, einer rasant um sich greifenden politischen Verunsicherung, einer erneuten Rezession sowie eines De facto-Zahlungsausfalls Griechenlands. Im Gegensatz dazu waren in den USA eine aggressive Lockerung der Geldmarktpolitik, ein positives Wachstum sowie eine Erholungstendenz am Immobilienmarkt zu verzeichnen. Unter diesen U…

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Genau wie in „Time, Gentlemen, please“: Die Fed bereitet das Ende der quantitativen Lockerungsmaßnahmen vor.

In den letzten fünf Jahren hat die US-Notenbank dem Markt einen bunten Cocktail enorm billigen Geldes zur Verfügung gestellt: von niedrigen Zinsen über quantitative Lockerungsmaßnahmen bis hin zu einem lockeren aufsichtsrechtlichen Umfeld. Veranstaltet wurde diese Party, um die Wirtschaft am Leben zu erhalten und das düstere Szenario einer Rezession, die sich zu einer Depression hätte auswachse…

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Sollten wir uns um den jüngsten Anstieg der Kapazitätsauslastung Sorgen machen?

In den letzten Jahren hat die Kapazitätsauslastung als Frühindikator für die Entwicklung der Inflation und damit auch der Zinsen zunehmend an Bedeutung verloren. Schließlich haben die enormen Überschusskapazitäten, die in den Jahren 2009 und 2010 in den etablierten Industrienationen zu beobachten waren, auch nicht zu jener ausgeprägten Deflation geführt, die viele eigentlich erwartet hatten. St…

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Warum wir den US-Dollar so mögen und uns um die Schwellenländerwährungen Sorgen machen

Weltweit gibt es kaum eine Währung, die sich im letzten Jahrzehnt schlechter entwickelt hat als der US-Dollar. Doch nun ist die Zeit unserer Meinung nach reif für eine Rally. So gehen wir davon aus, dass sich die Korrelation des US-Dollar gegenüber riskanten Anlageformen nun kontinuierlich verändern wird (eine Tendenz, die bereits eingesetzt hat). Darüber hinaus vertreten wir die Auffassung, da…

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Kurswechsel der Notenbanken: ein Update nach der Fed-Sitzung und der Ernennung von Carney letzte Woche

Die Entscheidung der US-Notenbank letzte Woche, ihre Strategie bei der US-Geldmarktpolitik zu verändern und sich nun tatsächlich nicht mehr so stark auf die Einhaltung des Inflationsziels zu konzentrieren, war nur der jüngste Schritt innerhalb eines sich verstärkenden Trends unter den Währungshütern weltweit. In einer Welt, in der die Arbeitslosenquoten deutlich über dem Niveau liegen, das man …

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Die „fiskalische Klippe“ ist zwar sicherlich beunruhigend, doch dieses Problem wird wahrscheinlich gelöst werden – ignorieren Sie deshalb nicht die extrem positiven Entwicklungen am US-Immobilienmarkt

Zwar bestehen für die US-Wirtschaft derzeit einige große Risiken, viel wichtiger könnte 2013 aber die Möglichkeit einer erfreulichen Überraschung am US-Immobilienmarkt und – damit verbunden – eines kräftigen Beschäftigungswachstum in den USA sein.

Der Schaden, den die „fiskalische Klippe“ anrichtet, ist zurzeit noch hauptsächlich psychologischer Natur, weil die Unternehmen davon abgehalten werd…

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Lohnungleichheit in den USA: Buffett hat es begriffen

Im August letzten Jahres habe ich Warren Buffetts  Gastkolumne in der New York Times, in der einen höhere  Lastenverteilung auf wohlhabende Amerikaner forderte, und damit auf die hitzige Debatte über die Einkommensbesteuerung und die Vermögensverteilung angespielt. Seitdem hat der US-Senat über einen Vorschlag der Demokraten (den die Republikaner ablehnen) einer so genannten „Fair Share Tax“, d…

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Die Amerikaner haben widersprüchliche Ansichten darüber, wie das Haushaltsdefizit in den Griff zu bekommen ist. Aber zeichnen sich zunehmende Anzeichen von Pragmatismus ab?

Es sieht fast so aus, als ob sich die politische Hängepartie zum US-amerikanischen Haushalt aus dem Jahr 2011 wiederholen könnte. Sie erinnern sich: Dieses Kräftemessen zwischen den Republikanern und den Demokraten trug mit dazu bei, dass S&P den USA ihren AAA-Status entzog. Nur wenige Beobachter rechnen damit, dass die amerikanischen Politiker bei der Schuldenfrage vor den Wahlen im November F…

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