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Wirtschaftswachstum

Das „globale Ergrauen“ könnte dazu führen, dass man sich an extrem niedrige Anleihenrenditen gewöhnen muss

In den etablierten Industrienationen vollzieht sich zurzeit ein demografischer Wandel beispiellosen Ausmaßes – das so genannte „globale Ergrauen“. Dieser Veränderungsprozess hat auch auf die Asset-Preise und die Ressourcen beträchtliche Auswirkungen, weil die Bevölkerung weltweit immer älter wird und die Lebenserwartung steigt. Außerdem wird dadurch auch die Effektivität der Geldpolitik beeinfl…

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It’s the regulation, stupid: Das ABS-Aufkaufprogramm der EZB

Letztendlich hat sich die EZB nun ebenfalls in den „quantitativen Lockerungs-Reigen“ eingereiht. In den vergangenen Jahren haben die meisten etablierten Volkswirtschaften das geldpolitische Instrument unsterilisierter Wertpapierkäufe zwar bereits in großem Stil genutzt, doch im nächsten Monat – in dem die US-Notenbank ihr Programm übrigens beendet – wird nun auch die EZB erstmals ihr Arsenal an…

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Abwärtsspirale: Inflationsraten in der Eurozone

Im Prinzip steht die Europäische Zentralbank (EZB) im Hinblick auf ihr Ziel, für Preisstabilität zu sorgen, derzeit ja eigentlich ziemlich gut da. Darunter verstehen die Währungshüter nämlich „einen Anstieg des harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) in der Eurozone im Vergleich zum Vorjahr von unter 2 Prozent“. Nichtsdestotrotz haben die Inflationsdaten für den Juli, die in der letzten Woc…

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Der große Mythos der britischen Sparpolitik

Zur Rechten sehen Sie den britischen Finanzminister George Osborne, den strengen Verfechter der Sparsamkeit. Zur Linken haben wir den Oppositionsführer Ed Miliband, den Vorkämpfer für die fiskalische Freiheit. Doch anscheinend sind Miliband und Konsorten inzwischen derart eingeschüchtert, weil die Wähler Cameron und Osborne eher zutrauen, die mittlerweile wieder boomende Wirtschaft Großbritanni…

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Was sagt uns der Einbruch des Baltic Dry-Frachtgüter-Index über das Weltwirtschaftswachstum?

Bei dem Baltic Dry-Index (BDI) handelt es sich um einen auf Tagesbasis ermittelten Kostenindikator für das Verschiffen von Frachtgütern auf Massengutschiffen über diverse Handelsrouten, der auf Basis von Daten berechnet wird, die von Schiffsmaklern an die Baltic Exchange in London gemeldet werden. Seit März dieses Jahres hat dieser Index mehr als 50 Prozent eingebüßt, so dass die Volkswirte ber…

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Welche Faktoren könnten die Weltwirtschaft aus der Bahn werfen?

Für die Weltwirtschaft sieht es momentan ziemlich gut aus. Die US-Notenbank fährt allmählich ihre quantitativen Lockerungsmaßnahmen zurück, während die Wirtschaft Chinas weiter kräftig wächst. Gleichzeitig spricht man bei der Bank of England bereits von Zinsanhebungen, wohingegen die Notenbanken Japans und Europas ihre Volkswirtschaften nach wie vor mit einer unkonventionellen und extrem locker…

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Video: Einige Gedanken zu den Schwellenländern aus Hongkong und Singapur

Vor kurzem war ich in Hongkong und Singapur, um dort an einigen Konferenzen teilzunehmen und mich mit Kunden aus dieser Region zu treffen. Während meiner Reise habe ich ein kurzes Video aufgenommen, in dem ich Ihnen einige unserer Auffassungen zu den asiatischen Schwellenländer-Volkswirtschaften sowie den Schwellenländermärkten insgesamt vorstellen möchte.

Wie auch aus dem kürzlich von Claudia …

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Frankreich und Irland: Vor dem entscheidenden Spiel am Wochenende lohnt sich ein Blick auf den wirtschaftlichen Punktestand

Am kommenden Wochenende geht das „Six Nations“-Rugby-Turnier zu Ende, und noch haben drei Mannschaften Chancen auf den Gesamtsieg. Das entscheidende Spiel wird dabei wohl die Partie zwischen Frankreich und Irland sein, weil im Falle eines französischen Siegs entweder Frankreich oder England den Pokal mit nach Hause nehmen könnten. Natürlich muss England zunächst noch die Italiener vor deren hei…

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Die Schuldenquote Europas im Vergleich zum BIP ist aktuell höher als während der Euro-Krise. Weshalb also sinken die Anleihenrenditen?

Vor zweieinhalb Jahren befürchtete man am Markt tatsächlich, dass der Euro nicht überleben würde. Seinerzeit schien der Verbleib Griechenlands in der Eurozone ebenso unwahrscheinlich zu sein wie der einiger noch größerer Volkswirtschaften wie Italien und Spanien, die ebenfalls in Schieflage geraten waren. Eine enorme Staatsverschuldung, hohe Arbeitslosenquoten sowie ein unter all diesen Problem…

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Die China-Prognose von Professor Michael Pettis: ein reales Wachstum von durchschnittlich 3 bis 4 Prozent im nächsten Jahrzehnt. Und das wäre schon ein gutes Ergebnis.

Nachdem ich in den letzten Monaten gleich zweimal die Gelegenheit hatte, einen meiner Lieblings-Volkswirte, Professor Michael Pettis, zu erleben, möchte ich seine Kernaussagen zur zukünftigen Entwicklung der chinesischen Wirtschaft nun einmal zusammenfassen. Allen denen, die etwas mehr Zeit haben, empfehle ich seinen Blog, den Sie hier finden. Abgesehen von seinen jüngsten Auftritten habe ich P…

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