Der chinesische Immobilienmarkt, ganz ohne Zauber – geht dem Drachen die Luft aus?

„Der Untergang eines Volkes beginnt in den Häusern der Menschen.“ – Sprichwort der Ashanti

In den letzten 10 Jahren gab es weltweit eine Reihe von Kreditblasen, die von den entsprechenden Immobilienmärkten ausgingen und die jeweiligen Volkswirtschaften in eine tiefe Rezession gestürzt haben. Dasselbe scheint nun auch in einigen Teilen Chinas zu passieren.

Die nachfolgende Grafik hat der großartige Volkswirt der Deutschen Bank Torsten Slok erstellt. Sie illustriert eindeutig, dass Wohnimmobilien in einigen Städten Chinas im Vergleich zu den verfügbaren Einkommen immer unerschwinglicher werden.


Während die Immobilienpreise im Rest der Welt auch weiterhin auf ihr fundamental bestimmtes Bewertungsniveau zurückgehen, geschieht aufgrund der Kreditblase in China derzeit genau das Gegenteil.

Die aktuellen Immobilienpreise, die in den großen Städten Chinas momentan verlangt werden, sind aber nicht nachhaltiger Natur. So müssen sie entweder sinken (was einem Platzen der Blase entspräche) oder aber die realen Löhne müssen ansteigen (was dann einen massiven Inflationsdruck zur Folge hätte).

Deshalb wird der momentan ziemlich „aufgeblasene“ Drache in dieser Form wohl kaum überleben.

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