Archiv für den Monat

August 2013

Tier 1-Kapital: Zu großes Vertrauen in Frage- und Antwortspielchen oder: Warum hat man mich nicht „abgerufen“?

Offensichtlich haben die Marktteilnehmer womöglich zu großes Vertrauen in die Europäische Bankenaufsicht (EBA) gesetzt. Denn die Antwort, mit der die EBA kürzlich auf eine ihr gestellte Frage reagierte, deutete darauf hin, dass nicht abgerufene Tier 1-Bankeninstrumente – oder zumindest solche Anlageformen, die dem vom Fragesteller beschriebenen Instrument vergleichbar sind – nicht einfach in Ti…

Beitrag lesen

Zinsduration oder Ausfallrisiko – welches ist das kleinere Übel?

In diesem Jahr hat der Markt für Hochzinsanleihen zwar unspektakuläre, aber insgesamt solide Erträge hingelegt. So ist der globale Index um 2,9 Prozent angestiegen. Gleichzeitig hat der europäische High Yield-Markt 4,5 Prozent hinzugewonnen, während der US-Markt für Hochzinspapiere um 3,4 Prozent nach oben geklettert ist. Diese allgemeinen Zahlen kaschieren jedoch einige interessante Tendenzen,…

Beitrag lesen
Veröffentlicht unter Dauer

Mister 7 Prozent – eine Analyse der Arbeitslosigkeit in Großbritannien

In der letzten Woche hat der Chef der Bank of England Einzelheiten zu seinen zukünftigen Plänen sowie die Bedingungen für eine Verschärfung der Geldmarktpolitik vorgestellt. Ben hat seine Einschätzungen dazu bereits in der vergangenen Woche hier erläutert. Ich werde mich nachfolgend aber eher auf das so genannte „Knockout“-Niveau von 7 Prozent bei der Arbeitslosenquote konzentrieren.

Zunächst e…

Beitrag lesen

Ausblick: Die Macht der Duration

Der Anstieg der Anleihenrenditen, der im Frühsommer dieses Jahres zu beobachten war, hat wohl dazu geführt, dass viele Anleger ihre Aufmerksamkeit zuletzt verstärkt auf die Allokation der Vermögenswerte in ihren Portfolios – und zwar insbesondere auf ihre Anleihenengagements – gerichtet haben.

Die größte Gefahr für ein in einheimischer Währung denominiertes Anleihenportfolio ist die Duration. W…

Beitrag lesen

Die Argumente, die dafür sprechen, dass der Euro überleben wird

Trübe Aussichten für das Wirtschaftswachstum, eine hohe Arbeitslosigkeit, eine enorme Schuldenlast, marode Staatsfinanzen – nur allzu leicht können Analysten und Volkswirte derzeit behaupten, dass der Euro nicht ewig bestehen bleiben wird. Doch knapp fünf Jahre nach der Lehman Brothers-Pleite haben wir bereits eine ganze Reihe von Staatsschuldenkrisen überstanden, und immer noch ist der Euro, d…

Beitrag lesen

Fünf Gründe, weshalb der europäische High Yield-Markt momentan günstiger bewertet ist als sein US-Pendant

Seit Anfang 2011 wurden wir Zeugen des Ausbruchs der Krise in der Eurozone, einer rasant um sich greifenden politischen Verunsicherung, einer erneuten Rezession sowie eines De facto-Zahlungsausfalls Griechenlands. Im Gegensatz dazu waren in den USA eine aggressive Lockerung der Geldmarktpolitik, ein positives Wachstum sowie eine Erholungstendenz am Immobilienmarkt zu verzeichnen. Unter diesen U…

Beitrag lesen

Kleine Unternehmen, große Sache: ein Blick auf kleinere und mittelgroße Unternehmen aus den Peripheriestaaten

Eigentlich sollte es die Anleger nicht überraschen, dass die europäischen Banken immer noch zu groß sind. Denn obwohl sie ihre Bilanzen seit 2011 bereits um rund 2,4 Bio. Euro verschlankt haben, verfügen sie mit einem Gesamtbilanzvolumen, das in etwa dem 3,3-fachen des BIP der Eurozone entspricht, immer noch über die größten Vermögensbestände weltweit. Deshalb kann man auch davon ausgehen, dass…

Beitrag lesen