Archiv der Kategorie:

Eurozone

Übergangsanleihen: Eine Option für nachhaltige Investoren

Die EU hat sich auf die Fahnen geschrieben, Europa bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen. Eher unbemerkt zwischen all den Schlagzeilen über COVID-19 verabschiedete das EU-Parlament am 18. Juni das EU-weite grüne Klassifizierungssystem, auch bekannt als EU-Taxonomie für nachhaltige Investitionen, und machte es zum Gesetz. Eine Kernsäule der neuen Verordnung ist die Beschreibung…

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Hat Europa wirklich die Wende geschafft?

In letzter Zeit deuten immer mehr Indikatoren darauf hin, dass die europäische Wirtschaft aus dem Gröbsten heraus ist und sich auf einen solideren Aufschwung zubewegt. So liegt die europäische Inflation zwar nach wie vor deutlich unter dem Inflationsziel der EZB von „knapp, aber unter“ 2%, doch die jährliche Inflationsrate hat sich von 0,7% im Oktober 2019 auf 1,4% im Januar 2020 verdoppelt. Se…

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Was wäre, wenn die EZB wieder mit dem Ankauf von Unternehmensanleihen beginnt?

In seiner ausgesprochen gemäßigten Sintra-Rede vor zwei Wochen ließ Mario Draghi die Tür für eine weitere Lockerung der Geldpolitik in der Eurozone weit offen. Es scheinen alle Optionen auf dem Tisch zu liegen, um die europäische Inflation zu stützen, einschließlich einer neuen Runde der quantitativen Lockerung. Draghis Bemerkung über das Programm zum Ankauf von Wertpapieren der EZB, das nach w…

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Würde die Demutualisierung der deutschen Sparkassen das Konsumwachstum ankurbeln und der Eurozone einen Schub verleihen?

Im Zuge von Draghis Sintra-Rede, in der seine „Whatever it takes”-Erklärung aus dem Jahr 2012 nachhallte, erreichte die Rendite von 10-jährigen Bundesanleihen diese Woche mit -0,33% ein neues Rekordtief. Warum so zurückhaltend? Die Produktionsdaten aus der Eurozone waren in letzter Zeit allgemein schlecht, und die Inflationserwartungen kollabieren. Die Kerninflationsrate liegt aktuell bei nur n…

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Es wird nie langweilig: Ein Versuch, aus letzter Woche schlau zu werden

Politische Turbulenzen in Italien und Spanien, eskalierende Handelsspannungen und obendrein noch unerwartet gute US-Beschäftigungszahlen: Die Behauptung, dass die Märkte einige turbulente Tage hinter sich haben, wäre eine Untertreibung. Mit etwas Abstand gibt es drei Erkenntnisse, die ich aus letzter Woche gewonnen habe:

(1) Veränderungen der Marktstimmung können brutal sein

Die politischen Ris…

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Haben die Europäische Kommission und der IWF recht, was Italien betrifft?

Eine anhaltende strukturelle Schwäche, Dysbalance und finanzielle Instabilität. Das sind einige Beispiele dafür, wie der Internationale Währungsfonds (IWF) im aktuellen Länderbericht die italienische Wirtschaft beschreibt. Fast zehn Jahre nach der großen Finanzkrise sind die wirtschaftlichen Perspektiven für Italien immer noch gedämpft, denn die Kosten lasten vor allem auf der jüngeren Bevölker…

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Sind Sovereign Bond-Backed Securities der Schlüssel zur Finanzstabilität in der Eurozone?

Die Schaffung einer sicheren Anlage für die gesamte Eurozone und damit die Diversifizierung des Ausfallrisikos der Staaten innerhalb der Währungsunion, ohne die Notwendigkeit für eine Verteilung der Staatsschuldenlast nach dem Gegenseitigkeitsprinzip – das hört sich zu schön an, um wahr zu sein – oder? Glaubt man dem European Systemic Risk Board (ESRB), sollte das anhand von Sovereign Bond-Back…

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Arbeitslosenquote Deutschland und reales BIP-Wachstum

Angela Merkels Pyrrhussieg

Da sagt einer, die Wahlen in Deutschland sind langweilig… Die vorläufigen Ergebnisse sind da und hier sind unsere drei wichtigsten Punkte.

(1) Merkel vor ihrer vierten Amtszeit

Das Wichtigste zuerst: Angela Merkel hat die Wahlen wie erwartet gewonnen. Ihre CDU ist zusammen mit der bayerischen Schwesterpartei CSU nach wie vor die größte Fraktion im Bundestag (zusammen 33,0% der Stimmen). Alles l…

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Fünf Jahre nach „was auch immer notwendig ist“

Heute jährt sich der mittlerweile berühmte Ausspruch „was auch immer notwendig ist“ von Mario Draghi zum fünften Mal, der allgemein als zündender Funke für eine Wende des Schicksals der Eurozone Anerkennung findet.

Unten sind fünf Grafiken dargestellt, die Einblicke in die Erfolge & Misserfolge der Europäischen Zentralbank in der darauffolgenden Zeit geben und es sind einige Herausforderungen a…

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„Wir werden das tun, was wir tun müssen“ – Vier Jahre EZB-Politik – „Whatever it takes“

Transportieren Sie sich einmal zurück zum 26. Juli 2012. Die Kreditkosten für europäische Staaten in der „Peripherie“ sind empfindlich hoch. Irland, Portugal und Griechenland sind dabei, Rettungspakete zu beantragen, und das spanische Bankensystem ist einem Zusammenbruch gefährlich nahe. Es stellte sich nicht die Frage, wann ein EU-Mitgliedsstaat die Gemeinschaftswährung verlässt, sondern wer? …

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