Archiv der Kategorie:

Schwellenländer

Der Vormarsch von Unternehmensanleihen aus den Schwellenländern

 

Nur wenige Anleger hätten vor fünfzehn Jahren auf Unternehmensanleihen aus den Schwellenländern („EM“) gesetzt. Im Jahr 2004 war das Universum der externen EM-Unternehmensanleihen (auch bekannt als Hartwährung) mit rund 270 Mrd. USD relativ klein. Bis 2009 hatte sich die Anlageklasse auf 600 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppelt, was auf die starke wirtschaftliche Expansion in den Entwickl…

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Schwellenländer: Fünf entscheidende Themen, auf die man 2019 achten sollte

Für Schwellenländeranleihen war 2018 ein heißes Jahr, da globale makroökonomische Risiken (einschließlich der allgemeinen Geopolitik und der Handelskriege), das schwächere Wachstum der Schwellenländer und idiosynkratische Themen (Argentinien, Türkei) die relativ teuren Bewertungen zu Beginn des Jahres korrigierten. Spiegeln die neuen Preise die Fundamentaldaten angemessener wider? Größtenteils …

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Panoramic Weekly: Gutes und Schlechtes aus Amerika

Die globalen Anleihenmärkte reagierten heftig auf die Veröffentlichung der Daten des US-Dienstleistungssektors am Mittwoch, die den besten Stand seit 21 Jahren erreichten: Die 10‐jährigen Renditen in den USA stiegen auf 3,11%, den höchsten Stand seit 2011, während der Dollar einen trüben September umkehrte, um sein Augustniveau wieder zu erreichen. Die meist weniger reaktiven 30‐jährigen Treasu…

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Brief aus Washington D.C. Tagung des IWF zur Staatsverschuldung

Der IWF hielt kürzlich eine zweitägige öffentliche Konferenz zur Staatsverschuldung in Washington D.C., dem Sitz der Organisation, ab. Wie wird die Staatsverschuldung gemessen? Wie haben Regierungen sie in der Vergangenheit reduziert, beispielsweise in den Zeiten nach den beiden Weltkriegen? Wie kann Japan Schuldenstände von über 200% des BIP tragen, während andere Staaten mit nahezu keiner öff…

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Wahl in Brasilien: Was steht auf dem Spiel?

Globale Anleger richten ihre Aufmerksamkeit besonders auf die bevorstehende Parlamentswahl in Brasilien. Das liegt nicht nur daran, dass Brasilien noch vor Italien und Kanada die achtgrößte Volkswirtschaft der Welt ist, sondern auch daran, dass in diesen für die Schwellenländer turbulenten Zeiten ein unerwarteter oder marktunfreundlicher Wahlausgang eine erhöhte Volatilität für die gesamte Anla…

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Panoramic Weekly: Schwellenländer: Wie viele einmalige Ereignisse bedarf es für eine Krise?

Die globalen Anleihenmärkte sind über die letzten fünf Handelstage zurückgegangen, da sich anfängliche idiosynkratische Probleme in bestimmten Schwellenländern auf das gesamte Anleihenuniversum ausgebreitet haben: Nur 14 der 100 Anleihensegmente, die im Wöchentlichen Panorama verfolgt werden, erzielten positive Gesamtrenditen. Der Rest geriet ins Schleudern und wurde hauptsächlich durch das Ris…

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Türkische Banken: Dieses Mal ist es anders?

Türkische Banken mussten sich in den letzten Wochen genaueren Prüfungen unterziehen, da politische Ereignisse eine Vertrauenskrise und eine Flucht in die Lira (seit Jahresanfang liegt das Minus gegenüber dem US-Dollar bei 38% und seit dem letzten Berichtsdatum der Banken Ende Juni bei 26%), eine beachtliche Ausweitung der Renditen auf türkische Staatsanleihen und eine noch stärkere Ausweitung d…

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Kann Russland neue US-Sanktionen verdauen?

Nach der Sommerpause steht für den US-Kongress die Überprüfung zahlreicher Gesetzesentwürfe an, in denen weitere Sanktionen gegen Russland beantragt werden sollen. Die Anträge beinhalten weitere Restriktionen für russische Importe und Exporte an die USA sowie für Aktivitäten russischer Banken im Land. Auch ist ein Verbot für US-Bürger für den Handel neu emittierter russischer Staatsanleihen mit…

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Wie empfindlich reagieren Schwellenländer auf Handelskriege?

Schwellenländer-Portfoliomanagerin Claudia Calich analysiert die potenziellen Folgen einer Eskalation der Handelsspannungen zwischen den USA und China auf die Schwellenländer. Claudia Calich zeigt, dass beliebte Produkte wie französischer Wein und Käse trotz der diplomatischen Tumulte und des Medienrummels allen Hindernissen zum Trotz immer ihren Weg zum Endverbraucher finden werden. Sie erklär…

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Update zu Argentinien

Argentinische Vermögenswerte haben in den letzten Tagen massiv unter Druck gestanden. Ich halte es für sinnvoll, meine Gedanken zu den jüngsten Bewegungen und den Auswirkungen auf die Märkte in der nächsten Zeit zu Papier zu bringen.

In den letzten beiden Monaten war der argentinische Peso nach den hohen Mittelzuflüssen, für die ausländische Anleger im Jahr 2017 gesorgt hatten, real überbewerte…

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