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Zentralbanken

Schwellenländeranleihen: Anmerkungen zu meiner jüngsten Reise zur Jahrestagung des IWF

In der letzten Woche habe ich an der Jahrestagung des IWF in Washington D.C. teilgenommen, wo ich eine Reihe sehr interessanter Meetings mit Regierungsvertretern und anderen führenden Repräsentanten der Finanzwelt absolviert habe. Bei den meisten dieser Gespräche ging es darum, dass sich die Schwellenländer auch weiterhin auf eine neue Phase einstellen, die durch eine nicht mehr so ausgiebige L…

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Welche Faktoren könnten die Weltwirtschaft aus der Bahn werfen?

Für die Weltwirtschaft sieht es momentan ziemlich gut aus. Die US-Notenbank fährt allmählich ihre quantitativen Lockerungsmaßnahmen zurück, während die Wirtschaft Chinas weiter kräftig wächst. Gleichzeitig spricht man bei der Bank of England bereits von Zinsanhebungen, wohingegen die Notenbanken Japans und Europas ihre Volkswirtschaften nach wie vor mit einer unkonventionellen und extrem locker…

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Die Japanisierung Europas? Lehren aus den 1990er Jahren

Mittlerweile sind seit dem Ausbruch der Finanzkrise sieben Jahre vergangen, und inzwischen kann man sich des Eindrucks kaum noch erwehren, dass Europa immer japanischer wird.

Dieser Vergleich ist allerdings keineswegs neu, und die Annahme, dass die westlichen Industriestaaten auf dem Weg seien, dem Beispiel Japans zu folgen – eine Einschätzung, die viele Beobachter seit 2008 vertreten haben – s…

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Die Macht der Duration: ein aktuelles Beispiel

In meinem Ausblick „Die Macht der Duration“ aus dem vergangenen Jahr habe ich die Erfahrungen, die wir 1994 am US-Anleihenmarkt gemacht haben, genutzt, um zu erläutern, welche Auswirkungen die Duration in Zeiten stark steigender Renditen haben kann. Noch einmal kurz zu Ihrer Erinnerung: Im Jahr 1994 veranlasste eine wieder anziehende Konjunktur die US-Notenbank dazu, die Zinsen mehrfach anzuheb…

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Europäische Peripheriemärkte vs. europäische Kernstaaten – das „große Schrumpfen“ der Risikoprämien

Werden die Anleger, die anstelle von Anleihen aus den europäischen Kernstaaten in Papiere aus den Peripherieländern investieren, dafür eigentlich immer noch adäquat entschädigt oder hat die anhaltende Annäherung dieser beiden Anlageklassen die Bewertungsdifferenzen bereits vollständig aufgezehrt? In seinem jüngsten Blogbeitrag hat James Tomlins fünf Anzeichen herausgearbeitet, die dafür spreche…

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Anlagechancen in spanischen ABS

Als Fondsmanager haben wir die Aufgabe, immer dann Risiken einzugehen, wo wir eine Kompensation (oder besser noch: eine Überbezahlung) dafür erhalten. Bei europäischen und insbesondere spanischen verbrieften Wohnungsbaudarlehen (RMBS) sehe ich aktuell eine solche Situation.

Viele vorrangig besicherte RMBS-Papiere werden in Spanien momentan mit einem Aufschlag von bis zu 100 Basispunkten gegenüb…

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Sollte die Bank of England die Zinsen anheben?

Viele von uns haben sich mittlerweile an ein von extrem niedrigen Zinsen und quantitativen Lockerungsmaßnahmen (QE) geprägtes Umfeld gewöhnt. Berücksichtigt man die Inflation, so sind die realen Kurzfristzinsen in den meisten Industriestaaten derzeit sogar negativ. Natürlich haben die Notenbanken mit diesen historisch niedrigen Zinsen – teilweise konzertiert – auf die große Finanzkrise des Jahr…

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Ausblick von Jim Leaviss auf das Jahr 2014: Die Diskussion über ein Auslaufen der quantitativen Lockerungspolitik (behalten Sie die Wirtschaftsdaten im Auge), die Inflation (welche Inflation?) und die „K.o.-Regeln“. Na dann, frohe Weihnachten!

Da viele Beobachter für das Jahr 2013 eigentlich eine „große Rotation“ heraus aus festverzinslichen Wertpapieren erwartet hatten, haben die meisten Anleiheninvestoren wohl ein erfreulicheres Jahr erlebt als so mancher noch vor 12 Monaten vorhergesagt hatte. Womöglich hat es nicht immer danach ausgesehen – das galt zweifellos für die Sommermonate, in denen die Märkte auf Talfahrt geschickt wurde…

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Die Inflation in der Eurozone fällt überraschend niedrig aus. Die EZB wird nun (wenn auch nur widerwillig) dazu gezwungen sein, die Zinsen zu senken.

Die in der vergangenen Woche veröffentlichten Zahlen belegten, dass die Kerninflation in der Eurozone (gegenüber dem Vorjahr) von etwas mehr als 1 Prozent aus dem September auf auf ein 2-Jahrestief von 0,7 Prozent im Oktober zurückgegangen ist (siehe Grafik). Ein solches Niveau entspricht aber so gar nicht der Preisstabilität, wie sie die EZB mit einer angestrebten Inflationsrate von „knapp unt…

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Eine neue Angebotsquelle am Markt für forderungsbesicherte Anleihen

In diesem Jahr ist der Markt für forderungsbesicherte Anleihen vor allem durch ein bisher lediglich geringes Emissionsvolumen am Primärmarkt geprägt worden. In Verbindung mit der gestiegenen Zuversicht in diese Anlageklasse sowie einem größeren Kaufinteresse an risikobehafteten bzw. höher rentierlichen Wertpapieren hatte dies zur Folge, dass sich die Zinsdifferenzen, die sogenannten Spreads, ve…

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